

Am 25. April 2026 nach Bad Dürkheim
An einen Ort, wo die Obstbäume heller blühen und der Himmel näher ist, führt die erste „Heidelberger Frauenwallfahrt“ des Jahres 2026: Wir erkunden Bad Dürkheim.
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Am 25. April 2026 nach Bad Dürkheim
An einen Ort, wo die Obstbäume heller blühen und der Himmel näher ist, führt die erste „Heidelberger Frauenwallfahrt“ des Jahres 2026: Wir erkunden Bad Dürkheim.
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Wenn man zehn Passanten in einer Fußgängerzone bäte, ein richtig hübsches Kirchlein zu zeichnen, sähen neun Skizzen so aus wie das evangelische Gotteshaus von Wiesenbach: Vorn ein massiver gotischer Chorturm mit imposanter Spitzhaube, dahinter ein elegantes Langhaus. Der Archetyp.
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Der Christus hinter dem Altar ist riesig, und seine Augen vergisst man nie mehr. Weil sich in ihnen Vorwurf und Zärtlichkeit, Schmerz und Vergebung in verwirrender Weise mischen.
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Man sollte gut aufpassen, wem man sein Kind anvertraut. Sonst geht womöglich alles schief. So wie beim Grafen von Lauffen am Neckar. Er übergab sein Töchterchen Regiswindis mit sieben Jahren einer Amme zur Erziehung. Dummerweise besaß diese Frau einen nichtsnutzigen Bruder, der die Pferde des Grafen malträtierte. Der Graf ließ den Knecht auspeitschen; die Amme warf das Töchterchen vom Turm in den Neckar.
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Es lohn sich, früh zu kommen. Unbedingt. Denn dann kann man die Kraft noch spüren, die in den uralten Mauern von Stift Sunnisheim gespeichert ist. Und wenn man in solch einem stillen Moment die Hand sanft an den trutzigen Kirchturm legt, fühlt es sich an, als schmiege er sich hinein. Manchmal beginnt er sogar zu erzählen.
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Vielleicht ist das Alte Rathaus von Michelstadt das hübscheste Gebäude Deutschlands. Vielleicht ist es aber auch nur das anrührendste: Man sieht ein Häuschen mit einem einzigen Stockwerk, das auf fragilen Holzarkaden balanciert, während es auf dem Kopf ein gewaltiges Pyramidendach trägt. Jeden Augenblick, so glaubt man, müsse dieses Gebilde zusammenbrechen.
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Da stand er nun, der Ilvesheimer Pfarrer Johann Baptist Scharvogel, in seiner schönen neuen Kirche und war todunglücklich. Nicht wegen des Kirchleins, das sich ebenso filigran wie majestätisch über das Fischerdorf erhob. Sondern wegen der Leere im Inneren von St. Peter. Denn für die Einrichtung des spätbarocken Saalbaus von Stararchitekt Franz Wilhelm Rabaliatti hatte das Budget nicht mehr gereicht.
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Im ersten Moment fühlt man sich wie in einer jener Kabinen, mit denen Forscher tief ins Meer hinabtauchen. Nur dass vor den Scheiben keine Fische schwimmen, sondern Eichhörnchen, Meisen und Eichelhäher durch einen Kiefernwald huschen. Gerade will auch noch ein Specht ins Bild flattern, da intoniert die Orgel das Eingangslied.
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Vielleicht ist es gar nicht so wichtig, was jemand ist. Vielleicht sollte man lieber fragen, was er sein möchte. Die Stiftskirche zu Neustadt etwa wäre für ihr Leben gern ein Dom. Alle Voraussetzungen dafür erfüllt sie: Zwei gewaltige Türme streben 52 Meter zum Himmel hinauf. Einer sogar mit Türmerwohnung.
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Man kann natürlich auch mit dem Auto hinauffahren. Wie das fast alle tun. Aber die Ausstrahlung des Eberbacher „Kirchels“, seine stille, lächelnde Aura, erlebt man intensiver, wenn man die 400 Höhenmeter zu Fuß bewältigt. Vielleicht sogar in aller Frühe. Dann wabern durch das archaische Felsenmeer noch die Nebelfetzen, und die Steine sehen aus, als hätten Riesenkinder mit ihnen gespielt.
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