Bad Wimpfen: Barbarossas Vermächtnis

Wimpfens Marktkirche besitzt einen lutherischen Beichtstuhl

Besonders oft waren die Kaiser nicht da. Zehn, vielleicht zwölf Mal in fünfzig Jahren. Aber wenn die Staufer in Wimpfen weilten, war das Städtchen der Nabel der Welt. Hunderte von Rittern bevölkerten die Burg. Es gab Turniere und Bälle, Minnesang und Festmahle. Solch rauschende Vergangenheit prägt einen Ort. Und das Selbstbewusstsein der Menschen, die hier leben.

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Heiligkreuz: Wo die Wasserelfen tanzen

Die Kirche von Heiligkreuz ist
ein verwunschener Ort

Es war einmal ein Bauer im Vorderen Odenwald. Dem träumte, er fände sein Glück, wenn er am nächsten Morgen nach Ladenburg ginge. Der Bauer gab sonst nichts auf derlei Nachtmahr, doch diesmal machte er sich auf den Weg. Auf halber Strecke begegnete ihm ein Wanderer, der nach einem Dorf namens Assmannsweier fragte. Im Traum habe er gesehen, dass dort unterm Hollerbusch ein Schatz liege.

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Dossenheim: Die Majestät am Mühlbach

Dossenheims evangelische Kirche
ist eine gotische Schönheit

Hochaufgerichtet schreitet der Reformator voran. Gefolgt von einer kunterbunten Schar aus Dossenheim. Die Mädchen tragen Schürze, die Herren Gehrock, Martin Luther Talar, Kelch und Bibel. Man steigt hinauf zur evangelischen Kirche. Sie ist eine gotische Schönheit. Unbesiegbar wie eine Burg. Stolz wie eine Königin.

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Hockenheim: Wie ein Märchen aus tausendundeiner Nacht

St. Georg ist ein
Jugendstil-Meisterwerk

Es hat eine Zeit gegeben, da sprühte die Welt geradezu vor Erfindergeist. Flugzeuge überquerten erstmals den Ärmelkanal, Paris baute sich eine Métro, die Eisenbahn eroberte fernste Länder. Der Rausch der Moderne. Das Wasser kam plötzlich aus dem Hahn, Aufzüge ruckelten zum obersten Stockwerk empor. Und in Hockenheim entstand eine der spektakulärsten Kirchen Badens.

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